|
Gemeinsam statt Einsam – über den Wunsch das Single-Dasein zu beenden Auch die Medien und deren perfektes Bild des Menschen prägen nicht nur unser Selbstbild, sondern auch die Anforderungen an potentielle Partner. Seit den 1970er Jahren sind diese Ansprüche enorm gewachsen8, besonders in Österreich wird dies offensichtlich: hier leben laut Studien die anspruchsvollsten Singles Europas. Auch das Aussehen spielt hier eine größere Rolle als in den übrigen sieben untersuchten Staaten. 9 1 vgl. Parship (2010/11): Single-Studie. Telefonische Befragung durch IFES, Teilnehmer: 1.000 Personen in Österreich zwischen 18 und 69 Jahren; Befragungszeitraum: Dezember 2010. http://www.parship.at/pics/downloads/de_AT/Single-Studie-2011.pdf [Zugriff am 29.01.2011] 2 vgl. Bodmann, Maria Mechthild (2000): Dem Single-Dasein auf der Spur. Pädagogisch-psychologische Bedingungsfaktoren für Partnerlosigkeit im mittleren Erwachsenenalter. Marburg: Tectum Verlag., S.37 3 vgl. Bachmann, Ronald: Alleinleben als „Lebenskunst“. Empirische Ergebnisse zum Selbstverständnis von Singles im „Familienlebensalter“. In: Gräbe, Sylvia (Hrsg.): Lebensform Einpersonenhaushalt. Herausforderung an Wirtschaft, Gesellschaft und Politik. Reihe: „Stiftung Der Private Haushalt“ Band 22, Campus Verlag; Frankfurt/New York 1994, S.94, 100; vgl. Küpper, Beate: Sind Singles anders? Ein Vergleich von Singles und Paaren. Hogrefe Verlag; Göttingen Bern Toronto Seattle 2002, S.219; vgl. Monyk, Elisabeth (2002): Lieber alleine oder zu zweit? Die individualistische Lebensweise von Singles und kinderlosen Paaren. Wien., S.145; vgl. Gerletz, Katharina; Jirosch, Angela; Jury, Martin; Rainer, Christoph; Schmid, Iris: Singles In: S.63-94. In: Beziehungsweise(n). Liebe und Partnerschaft im Wandel. Ergebnisse des Forschungspraktikums 2008/09 am Institut für Soziologie an der Universität Graz, S.82; vgl. Hradil, Stefan (2006): Werden wir alle Singles. In : Robertson von Trotha, Carolina Y. (Hrsg) (2006): Vernetztes Leben. Soziale und digitale Strukturen. Problemkreise der Angewandten Kulturwissenschaft. Heft 12. S.77 – 86, Zentrum für Angewandte Kulturwissenschaft und Studium Generale (ZAK). Karslruhe: Universitätsverlag, S.83f.; vgl. http://www.focus.de/gesundheit/news/single-report-was-fehlt-sind-sex-und-zaertlichkeit_aid_358433.html [Zugriff am 29.01.2011] 4 vgl. Monyk, Elisabeth (2002): 195ff.; vgl. Kunze, Michaela (1995): Singles – eine qualitative Studie über die Motivations- und Bedürfnisstruktur alleinlebender Frauen und Männer in den 90er Jahren. Frankfurt am Main; S.116f. 5 vgl. Gerletz, Katharina; Jirosch, Angela; Jury, Martin; Rainer, Christoph; Schmid, Iris: Singles. S.84 In: Beziehungsweise(n). Liebe und Partnerschaft im Wandel. Ergebnisse des Forschungspraktikums 2008/09 am Institut für Soziologie an der Universität Graz, S.63-94. 6vgl. Bertram, Hans: Soziostrukturelle und regionale Differenzierung von Einpersonenhaushalten. In: Gräbe, Sylvia (Hrsg.): Lebensform Einpersonenhaushalt. Herausforderung an Wirtschaft, Gesellschaft und Politik. Reihe: „Stiftung Der Private Haushalt“ Band 22, Campus Verlag; Frankfurt/New York 1994, S.74 7 vgl. Bodmann, Maria Mechthild (2000): S.20f., 33f.; vgl. Bertram, Hans (Hrsg.) (1995): Das Individuum und seine Familie. Lebensformen, Familienbeziehungen und Lebensereignisse im Erwachsenenalter. Leske + Budrich; Opladen, S.9; vgl. Luhn, Manuela (2004): Singles eine Gefahr für unsere Gesellschaft? Verdrängt die Neue Lebensform Single die Kernfamilie? Berlin: Humboldt Universität, S.5; vgl. Hradil, Stefan (1995): Die „Singles-Gesellschaft“, München, S. 74ff.; vgl. Pfau-Effinger (2000): Kultur und Frauenerwerbstätigkeit in Europa: Theorie und Empirie des internationalen Vergleichs. Opladen: Leske und Budrich. S.120, 231; vgl. Frau, Daniela (2007): Singles als Lebensform und Lebensphase. Eine theoretische und empirische Analyse zur Differenzierung und Ausbreitung von Singles. Zürich. Hausarbeit im Hauptfach Soziologie eingereicht bei: Prof. Dr. François Höpflinger Philosophische Fakultät Universität Zürich, S.33; vgl. Gräbe, Sylvia (1994): Lebensform Einpersonenhaushalt. Einführung in die Thematik, S.14 In: Lebensform Einpersonen-Haushalt. Herausforderung an Wirtschaft, Gesellschaft und Politik, Reihe „Stiftung Der Private Haushalt“ Bd.22, Frankfurt am Main, S. 7-22 8 vgl. Bodmann, Maria Mechthild (2000): S.34; vgl. Glauser, Andrea; Steinlin, Gaudenz; Tschirren, Karin (1999): Singles. Über Lust und Frust der Ungepaarten. Seminararbeit im Rahmen des Forschungspraktikums „Sexualität und Partnerschaft“ bei Dr. Axel Franzen. Institut für Soziologie der Universität Bern. S.8f. 9 vgl. Parship (2008): II. Europäische PARSHIP Single- und Partnerstudie 2008. http://www.parship.at/pics/downloads/de_AT/SinglestudieEuropaMediaSummary.pdf [Zugriff am 29.01.2011] 10 vgl. Monyk, Elisabeth (2002): S.185 11 vgl. Gerletz, Katharina; Jirosch, Angela; Jury, Martin; Rainer, Christoph; Schmid, Iris: S.82; vgl. Parship (2008) 12 vgl. Meyruhn, Meike: Neue Studie über Singles. Familie ist das höchste Lebensziel. Die Diplom-Pädagogin und promovierte Soziologin Sonja Deml (32) untersuchte die „Generation Einsam“. 20.03.2010: http://www.bild.de/BILD/lifestyle/singles/2010/03/studie-singles/familie-ist-das-hoechste-lebensziel.html [Zugriff am: 29.01.2011] |